Tipps zur Regenwassernutzung im Garten

Die Regenwassernutzung ist heute ein ökologisch wie wirtschaftliches wichtiges Thema. Wer das Regenwasser, welches kostenlos vom Himmel fällt, für die Bewässerung des Gartens nutzt, kann damit jeden Tag mehrere hundert Liter teures Trinkwasser einsparen. Denn mit Regenwasser lässt sich mehr Wasserverbrauch einsparen, als nur das Gießwasser im Garten.

Ein Regenwassertank im Garten liefert weiches Wasser für die Waschmaschine ebenso wie für die Toilettenspülung. So lässt sich fast die Hälfte des täglichen Bedarfs an Trinkwasser durch den Einsatz von kostenlosem Regenwasser ersetzen.

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Klimaerwärmung und Umweltschutz

In den Zeiten, in denen der Winter kalt und der Sommer erst regenreich und dann lange trocken ist, ist es besonders wichtig, den Schutz der Umwelt verstärkt in den Fokus zu nehmen. Die Energiepreise steigen stetig – und das spürt jeder am eigenen Portmonee. Wer seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchte, setzt auf die Nutzung von Regenwasser.

Elektroautos sind zunehmender Trend, ebenso wie Niedrigenergiehäuser und andere Bereiche des Lebens, in denen sich Energie einsparen lässt. Die Umwelt schonen und zugleich Geld sparen gelingt in einfacher Weise mit der Installation einer Anlage, die das Regenwasser sammelt und nutzt.

Beim Neubau eines Hauses lässt sich ein Regenwassertank leicht einplanen. Und wer sein Eigenheim schon hat und jetzt auf den Zug des Schonens der Umwelt aufspringen möchte, kann das machen. Es gibt Anlagen für die Regenwassernutzung, welche sich für den nachträglichen Einbau ganz besonders eignen.

Denn wer das Regenwasser zum Gießen im Garten ebenso wie im Haushalt als Brauchwasser nutzen möchte, braucht dafür einen Tank, in dem es in ausreichender Menge gesammelt werden kann.

Regenwassernutzung in Flachtanks

Wer nur seinen Garten mit Regenwasser gießen möchte, für den reichen im Normalfall ein paar Regentonnen. Wer dagegen das Regenwasser auch im Haushalt zum Wäschewaschen oder für die Spülung der Toilette verwenden möchte, der braucht deutlich mehr an Speicherkapazität.

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Doch für einen normalen Regenwassertank muss meistens eine große Baugrube ausgehoben werden. Wer sich dagegen für den Einbau eines Flachtanks entscheidet, kann diesen ohne viel Aufwand zu zweit an ein bis zwei Tagen selbst einbauen und in Betrieb nehmen.

Der Flachtank eignet sich in gleicher Weise für Hausbesitzer, die auf ihrem Grundstück keine Grube mit einem Bagger ausheben lassen können. Ein Flachtank für Regenwasser braucht lediglich eine kleine Grube und bringt nur ein geringes Gewicht auf die Waage. Trotzdem ist dieser stabil genug, dass der Boden nach dem Einbau eines Flachtanks mit dem Auto befahren werden kann.

Tankgröße je nach Nutzung

Wer nur den Garten bewässern will, braucht bei einer Größe des Grundstückes bis etwa 500 Quadratmetern einen Tank mit 4.000 Litern Inhalt. Soll dagegen auch die Spülung der Toilette und die Waschmaschine an den Regenwassertank angeschlossen werden, dann sollte der Tank bei einem Haushalt, in dem vier Personen wohnen, mindestens 5 – 6.000 Liter fassen.

  • Damit lassen sich pro Tag bis zu dreihundert Liter Trinkwasser sparen.
  • Das sind über das ganze Jahr gesehen, fast 110 Kubikmeter teures Trinkwasser.
  • Ein Kubikmeter Trinkwasser kostet – je nach Gemeinde – bis zu fünf Euro. Darin sind der Grundpreis, die Abwassergebühr und die Mehrwertsteuer bereits enthalten.

Somit lassen sich jährlich durch den Einbau eines Flachtanks über 400 Euro einsparen. Die Anlage zur Nutzung des Regenwassers würde sich somit bereits nach zehn Jahren amortisieren.

Da aber die Kosten für das Trinkwasser in fast allen Gemeinden Deutschlands in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, ist der Zeitraum von zehn Jahren bis zur Amortisation eher großzügig gerechnet.

Es ist damit zu rechnen, dass die Kosten für das Trinkwasser ebenso weiter steigen – allein diese Tatsache reicht aus, dass eine effektive Nutzung des Regenwassers in der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnt.

Die Größe der Dachfläche ist ebenfalls entscheidend für die Größe des Regenwassertanks: Eine Dachfläche von etwa 30 Quadratmetern ist nötig, um einen Kubikmeter Speichervolumen zu füllen.

Das müssen Sie beim Einbau eines Tanks im Garten beachten

  1. Eine Baugrube ausheben, die ausreichend groß für den Flachtank und höchstens einen Meter tief ist.
  2. Den Flachtank vorsichtig in die Grube einsetzen.
  3. Den Flachtank ausrichten und justieren.
  4. Erde und Grassoden über den Flachtank füllen, dabei den Deckel für die Wasserentnahme sorgfältig sauber halten.
  5. Den Deckel für die Wasserentnahme aufsetzen.

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