Der Naturpool » der moderne Schwimmteich als Biopool

Der Naturpool kommt zusehends in Mode. Während zu früheren Zeiten noch Teiche inmitten der Natur vorzufinden waren, die mit zahlreichen Pflanzen und Fischen ausgestattet waren, greifen immer mehr Menschen mit Garten heutzutage auf einen Naturpool mitten im Grünen zurück. Dieser stellt praktisch eine Mischung aus Teich und gewöhnlichem Pool dar.

Der Naturpool » der moderne Schwimmteich als BiopoolDas Besondere an solchen Highlights für den Garten ist es, sich in einer wunderbaren Umgebung wohlfühlen zu können. Das gilt, obwohl man Pflanzen bei diesen modernen Pools gänzlich verbannt oder diese in ein separates Poolbecken kommen.

Allerdings möchten nicht alle Nutzer in bei einem Naturpool auf Pflanzen und sonstiges Grünzeug, das an volle Natur erinnert, verzichten. Dafür gibt es intelligente Lösungen.

Säuberungsanlagen finden unter der Erde Platz

Der Naturpool kommt heutzutage schon längst nicht mehr ausschließlich im klassischen Design daher. Sein besonderes Merkmal liegt in der perfekten Integration in die Umgebung.

Darüber hinaus spart man gegenüber dem normalen Pool wegen der häufig geringeren Schwimmfläche an Reinigungskosten und Anschaffungsmaterial.

Neben dem Säuberungsroboter gehört zu solch einem Pool in der Regel noch

Ferner kann man die komplette Reinigung unter der Erde von Statten gehen lassen, wenn die Blumen und sonstigen Pflanzen von der Poolumgebung wirklich verbannt werden sollen. Dies hat den Vorteil, dass man an der Oberfläche deutlich Platz einsparen und diesen etwa für eine größere Badefläche nutzen kann.

Zum Verlegen der Reinigungsanlagen in die Erde benötigt man

die in Anschaffung zu moderaten Preisen erwerbbar sind.

Nachhaltigkeit steht auch beim Naturpool hoch im Kurs

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit steht in Verbindung mit einem Naturpool hoch im Kurs. So kann man besonders nachhaltig in dieser Hinsicht agieren, wenn man etwa Natursteine und Holz nutzt, die für die Ausstattung an den Rändern verantwortlich sind.

Ferner besteht die Möglichkeit, anstatt auf Tropenhölzer, die erst in weiter Entfernung geholzt und dann noch importiert werden müssen, auf einheimische Holzarten zurückzugreifen. Das Gleiche gilt für Pflanzen endemischer Arten und für einheimische Gesteine.

Ebenfalls sehr nachhaltig agiert man durch die Nutzung von regenerativer Energie. Viele Menschen nutzen im Garten etwa Solaranlagen anstatt einer Heizung. Mit Solarstrom wärmt man dann günstig das Wasser wieder auf. Dadurch handelt man nicht nur umweltfreundlich, sondern spart darüber hinaus Kosten beim Betrieb des Naturpools ein, die ansonsten nicht zu unterschätzen sind.

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Das Vorteilhafte an nachhaltigen Naturprodukten für den Naturpool: Hersteller geben häufig eine lange Garantie darauf, was beinahe einer Subvention gleicht.

Zunächst sollten Sie die Maße ausmessen und die Ansprüche analysieren

Wer sich für einen Naturpool im Garten entscheidet, muss ein paar Dinge vor dem Erwerb beachten.

Naturpools gibt es in sämtlichen Größen. Daher ist es wichtig, zunächst den Platz auszumessen und sich darüber Gedanken zu machen, ob die Säuberungsanlagen wirklich unter die Erde sollen. Erst im Anschluss daran kann man zum Poolhändler gehen und mit ihm über das Projekt sprechen.

Sollte man keinen Naturpool finden, der die eigenen Ansprüche trifft, gibt es die Möglichkeit, auf solche Produkte zurückzugreifen, die als Unikat angefertigt werden. Zwar sind die Ausgaben in diesem Zusammenhang etwas höher, aber das lässt sich verschmerzen, wenn Sie sich dadurch alle Wünsche erfüllen.

Die Technik des Naturpools

Ökologische Techniken, die langfristig gleichbleibend gut und hochwertig arbeiten, sind gefragt wie nie zuvor. Darum gibt es in unseren Gärten zunehmend mehr Naturpools und Schwimmteiche als amerikanische “Swimmingpools”.

Es ist aber nicht allein das Bewusstsein für Natur und Umwelt gestiegen, sondern auch das Bewusstsein, dass die Natur bereits alles liefert.

  1. Sonnenenergie für Licht und Wärme.
  2. Wind für Antriebe und Bewegung.

Die Chemie zur Hilfe zu nehmen ist völlig out und Naturpools und Schwimmteiche fügen sich einfach viel harmonischer in einen Garten ein.

Die Funktionsweise von Naturpools

Einen Naturpool legen Sie so ähnlich an wie einen herkömmlichen Swimmingpool. Das bedeutet, er hat meistens die Ausmaße und auch gleichmäßige Tiefe wie ein Swimmingpool. Dennoch kommt er ohne Chlor aus.

Die Reinigung geschieht durch ein ausgelagertes Pumpsystem mit künstlich angelegten Bächen. Dort fließt das Wasser zunächst durch bestimmte reinigende Pflanzen und Steine. Dann pumpen Sie es zusätzlich durch Filter um es zu säubern. Schließlich gelangt es gereinigt in das Becken zurück. Das ist ein Reinigungsprozess, der viel Platz und Technik erfordert, aber dennoch ökologisch ist.

Trotzdem müssen Sie diese Technik regelmäßig warten und selbst reinigen. Der Grund ist einfach, denn bei diesem Prozess filtern Sie auch andere Dinge aus, wie beispielsweise Blätter, damit das Wasser des Naturpools wieder klar ist.

Die Anlage des Naturpools ist insgesamt aufwendiger als die eines Schwimmteichs und kostet zusätzliches Geld. Schließlich muss die Technik geschickt integriert sein, sodass sie nicht auffällt. Und in der kälteren Jahreszeit gilt es meistens, sie abzuschalten und frostsicher zu verpacken.

Dadurch ist die dann notwendige erste Reinigung im Frühjahr etwas aufwendiger und benötigt die Unterstützung des Menschen. Der absolute Vorteil eines Naturpools ist aber, dass er den Schwimmenden nahezu die gesamte Wasserfläche zum Baden bietet und diese überall einsehbar ist. Das erlaubt beispielsweise das Springen vom Beckenrand. Dies kann ein Schwimmteich nicht bieten.

Ein Schwimmteich hat Vor- und Nachteile

Gegenüber Naturpools hat ein Schwimmteich also vor allem den Nachteil, dass er bei gleichen Ausmaßen weniger Wasserfläche zum Schwimmen bietet, denn die Hälfte des Teiches wird für Pflanzen benötigt.

In einem Schwimmteich sind die Pflanzen, die das Wasser auf natürliche Weise reinigen, im Wasser angelegt und nicht ausgelagert. Zudem ist es ein Teich, in dem sich nach einer Weile verschiedene Tierarten wie beispielsweise Frösche ansiedeln. Das führt dazu, dass er in der Tiefe nach einer Weile variiert.

Auch kann man, selbst bei wirklich klarem Wasser, meistens den Grund nicht einsehen, was am natürlichen Verwesungsprozess von Blättern und anderen Pflanzenteilen liegt. Der Grund des Teiches bleibt offen für die Wurzeln und ist nicht versiegelt wie bei Naturpools.

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In einem derart angelegten Teich ist keine zusätzliche Technik notwendig, um sauberes Wasser zu erhalten. Hier regiert die Natur mit Hilfe von Pflanzen wie

  • Schilf,
  • Wasseriris,
  • Binsen
  • und Hornkraut.

Es ist nicht nötig, das Wasser für die Reinigung aus- und umzuleiten. Das erledigen die Pflanzen und Steine direkt im Wasser durch den natürlichen Prozess ihrer Aufnahme von Schadstoffen aus dem Wasser, den sie auch für ihre eigene Fotosynthese nutzen.

Schwimmteiche sind insgesamt also natürlicher als Naturpools, aber vielleicht eigentlich eher zum Baden als zum sportlichen Schwimmen geeignet.

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