Gartenteichpflanzen sind lebenswichtig für Ihren Teich

Gartenteichpflanzen sind für jeden Gartenteich ein wichtiges Element. Der Grund liegt nicht nur in der Optik.

  1. Vielmehr versorgen Teichpflanzen Ihren Teich mit lebenswichtigem Sauerstoff.
  2. Darüber hinaus binden sie schädliche Stoffe, die sich im Gartenteich befinden.

Darum kann man mit Recht sagen, dass Gartenteichpflanzen als Lunge des Wassergartens gelten. Sie sind es, die für das klare Wasser in Ihrem Fischteich sorgen. Und ganz nebenbei dienen sie dazu, dass Gartenlandschaft wunderbar aussieht.

Wer die Vorteile der Pflanzen für seinen Teich nutzen möchte, der sollte für eine vielseitige Bepflanzung rund um den Gartenteich und in ihm Sorge tragen. Bepflanzen Sie die Teichzonen sowohl mit

Achten Sie darauf, dass die Gartenteichpflanzen nicht mehr als etwa zwei Drittel des Teichs bedecken. Wäre es mehr, laufen Sie Gefahr, dass das biologische Gleichgewicht in Ihrem Teich kippt.

Zwar ist es möglich, das ganze Jahr über Teichpflanzen im Teich einzusetzen. Aber die Praxis zeigt, dass das Zeitfenster zwischen März bis Mai die beste Zeit ist, um die Teichbepflanzung vorzunehmen und die Wasserpflanzen einzubringen.

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Pflegen Sie Ihr Pflanzen im Teich regelmäßig

Die wichtigste Maßnahme für Ihren Teich ist das fortwährende Entfernen von Blattwerk und abgestorbenen Pflanzenreste Ihrer Teichpflanzen. Auf diese Art vermeiden Sie eine nicht notwendige Bildung von Nährstoffen.

Seien Sie aber vorsichtig, dass Sie beim Säubern Ihres Teichs im Herbst und Frühling nicht versehentlich die Schwimmknospen Ihrer Seerosen entsorgen. Diese Knospen bringen im kommenden Sommer neue Blüten hervor.

Beim Reinigen im Frühjahr teilen Sie am besten alle zu dicht gewordenen Gartenteichpflanzen. Sind es zu viele geworden, pflanzen Sie diese einfach um. Vermeiden Sie es, an Nährstoffen reiche Gartenerde für Ihre Pflanzen im Teichbereich zu nutzen. Verwenden Sie besser Kies und mineralreichen Sand.

Pflanzen im Gartenteich – das müssen Sie beachten

Gestalten Sie den Übergang vom Wassergarten zum Garten in der Feuchtzone und Uferzone Ihres Teichs. Beachten Sie dabei einerseits die Ausmaße Ihres Gartenteichs und andererseits die Farben Ihrer Teichpflanzen.

Es gibt eine ganze Reihe von schönen und gleichzeitig leicht zu pflegenden Uferpflanzen. Dazu zählen:

  • Iris
  • Wollgras
  • Moorbinsen
  • Spider-Lilien
  • Pfennigkraut
  • Sumpfbinsen
  • Bachnelkenwurz

Mit diesen Pflanzen verschönern Sie Ihren Teich genauso wie die gesamte Gartenlandschaft.

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In der Feuchtzone und der Sumpfzone fühlen sich Goldfelberich (Punktierter Gilbweiderich) und Fieberklee (Bitterklee) besonders gut. Tannenwedel gedeihen sogar bis in die Flachwasserzone.

Teichpflanzen in der Sumpfzone des Gartenteichs

Für die Sumpfzone sind

  • Teichschachtelhalm,
  • Schilf und
  • Rohrkolben

besonders gut geeignet. Durch diese Pflanzen erzeugen Sie natürliche Kulisse für den Teich, Achten Sie allerdings darauf, dass diese Pflanzen schnell wuchern. Darum ist es sehr ratsam, diese in speziellen Pflanzbehältern einzupflanzen.

Viele Besitzer eines Gartenteichs schwören darauf, Sumpfblutauge und Sumpfsimse im Gartenteich anzusiedeln. Sie passen sehr gut zu jedem Teich.

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Papyrus gilt als sehr beliebte Teichpflanze zum Wuchs in der Sumpfzone. Hier sind überwiegend zwei verschiedene Arten in den heimischen Gärten zu finden.

  1. Einerseits ist es der Cyperus Papyrus, der etwa 80 cm hoch werden kann. Er wächst übrigens auch innerhalb des Hauses gut, wenn Sie ihn in Pflanzkübel einpflanzen.
  2. Andererseits ist es der Ägyptische Papyrus, der bis zu 3 m hoch wachsen kann. Damit er gedeiht, pflanzen Sie ihn unbedingt an einem sonnigen und gleichzeitig windgeschützten Platz am Gartenteich.

Bepflanzung im Gartenteich-Flachwasser

Die Flachwasserzone gilt bis zu 40 cm unterhalb der Wasseroberfläche. Besonders geeignet für die mittlere Tiefenzone sind Teichpflanzen wie

  • Froschlöffelpflanzen
  • Kalmus Teichpflanzen
  • Sumpfdotterblumen
  • Schwanenblume
  • und die gräserartige Sumpfsegge.

Die Schwanenblume blüht rosa, wodurch sie dem Teich eine ganz besondere Dekoration verleihen.

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Die Teichpflanzen haben einen weiteren nicht zu unterschätzenden Nutzen: Größere Gruppen dieser Pflanzen bilden für die Fische eine natürlich wirkende Unterwasserlandschaft. Überdies sind sie geeignete Laichplätze, wenn sie dicht aneinander gepflanzt sind.

Teichpflanzen in der Tiefwasserzone

Die Tiefwasserzone liegt bei einem Bereich von 40 cm bis zu einem Meter unter der Wasserlinie. Besonders gut eignen sich für diese Bereiche Schwimmpflanzen wie

  • Eichhornia
  • und Hydrocleys.

Die Favoriten für fast alle Gartenteiche sind fraglos die Seerosen in einer enormen Farbenvielfalt.

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Damit Sie möglichst viel Freude an Ihrem Teich und der Bepflanzung haben, pflanzen Sie die hier genannten Schwimmblattpflanzen sinnvollerweise in Pflanzkörbe. Auf diese Weise verhindern Sie ein wildes Auswuchern der Pflanzen. Als Nebeneffekt machen Sie sich selber das Leben bei der Teichpflege einfacher.  Das gilt besonders, wenn Sie Pflanzen umpflanzen möchten oder wenn es um das Überwintern geht.

Ihre Fische in Ihrem Gartenteich danken Ihnen diese Bepflanzung, denn die schwimmenden Blätter der Teichpflanzen sind wichtig, weil sie Schatten spenden. Überdies bieten sie den Fischen eine Art natürlicher Deckung im Alltag.

Aber beachten Sie: Seerosen gedeihen nicht, wenn Sie diese neben Teichfontänen ansiedeln, weil eine unruhige Wasseroberfläche wie Gift für sie ist.

Zusammenfassung zu den Pflanzen im Gartenteich und den Teichzonen

Hier nochmal die passenden Teichpflanzen nach Tiefenzonen im Gartenteich

  1. Uferzone: Iris, Binsengewächse, Lilien, Wollgräser, Fieberklee
  2. Sumpfzone: Papyrus, Schilfe, Simse, Rohrkolben, Teichschachtelhalme
  3. Flachwasserzone: Wasserpest, Kalmus, Tannenwedel, Froschlöffel
  4. Tiefwasserzone: Seerosen in allen Farben, Wasserhyazinthe (Eichhornia), Wasserfeder.

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