Fadenalgen im Gartenteich » so werden Sie sie los

Haben Sie ein Problem mit Algen in Ihrem Gartenteich? Dagegen lässt sich oft mit einfachen Mitteln etwas machen. Wie Sie vorgehen, lernen Sie hier.

So werden Sie Fadenalgen los.Doch immer der Reihe nach: Sie müssen zunächst verstehen, warum Ihr Teich unter Veralgung leidet. Unterschiedliche natürliche Faktoren sind dafür verantwortlich, dass Ihr Gartenteichs im Sommer veralgt. Das sind insbesondere

  • Regen,
  • hinein gewehter Blütenstaub
  • absterbende Pflanzenteile
  • Exkremente der Teichfische.

Diese Faktoren führen zu einem Nährstoffüberschuss im Gartenteich. Eben dieser Überschuss an Nährstoffen begünstigt den verstärkten Algenwuchs. Hinzu kommt die Erwärmung des Teichwassers durch die natürliche Einstrahlung der Sonne.

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Trotz einer ausreichenden Bepflanzung entstehen in solch einem nährstoffreichen und natürlich erwärmten Biotop Fadenalgen im Gartenteich. In geringen Mengen sind dabei Algen im Teich durchaus nützlich, da sie das Wasser reinigen. Wenn der Algenwuchs allerdings überhandnimmt, beginnen die Algen die übrige Teichflora zu verfilzen.

Mechanische Algenbekämpfung

Sie können die Fadenalgen im Gartenteich mit einem angerauten, unlackierten Stock aus dem Wasser fischen. Dazu wickeln Sie mit Kreisbewegungen und Drehen die mehrere Zentimeter langen Fadenalgen um den Stab. Teichkescher sind ebenfalls ein nützliches Teichzubehör gegen Fadenalgen und andere Schwebealgen im Teich.

Bei weitläufigen Wassergärten und großer Algenbelastung empfehlen wir die technische Algenbekämpfung. Diese erfolgt mit UV-Geräten, welche mit kurzwelligem und energiereichem UV-Licht sämtliche Mikroalgen im Gartenteich abtöten.

UV-Geräte wirken auf alle Mikroorganismen im Teich. Sogenannte UV-Wasserklärer kommen bei starker Belastung zur erfolgreichen Algenbekämpfung zum Einsatz. Einige Wochen nach dem Bekämpfen erneuert sich das biologische Gleichgewicht im Teich wieder.

In der Praxis bewährt hat sich ein teilweiser Wasseraustausch von etwa 30% des Wassers. Das kann helfen, starken Algenwuchs in Teich zu reduzieren. Doch gehen Sie behutsam vor, damit für Ihre Teichfische kein Schockeffekt entsteht.

Behalten Sie dabei immer das biologische Gleichgewicht in Ihrem Teich im Auge. Gewährleisten Sie eine ausreichende Sauerstoffzufuhr durch Wasserzirkulation. Unter den zunehmend wärmeren Wassertemperaturen im Sommer leiden dann die Wasserqualität und die Teichfische gleichermaßen wegen des auftretenden Sauerstoffmangels.

Bedenken Sie: Wenn Sie einen Gartenteich-Bachlauf bauen und ihn in die Teichlandschaft integrieren, bereichern Sie die Gartenlandschaft. Mit

  • der Installation eines Wasserfalls,
  • dem Aufstellen von Brunnenskulpturen
  • und Deko-Gartenbrunnen in Ihrem Wassergarten

steigern Sie die Wasserqualität im Gartenteich deutlich und schränken Algenwuchs im Vorfeld ein.

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Zu Ihrer Entlastung können Sie im Bedarfsfall bei einer Handwerkersuche für Haus und Garten lästige Gartenarbeiten ausschreiben. Dann lassen Sie Helfer für Gartenarbeit und Teichpflege diese aufwendigen Arbeiten erledigen. Dies erlaubt Ihnen, Ihre Freizeit für kreativere Tätigkeiten im Garten zu nutzen.

Algenbekämpfung im Gartenteich » Ursachen und Folgen

Um eine verstärkte Algenbildung im Gartenteich zu bekämpfen, analysieren Sie bitte die Ursachen für

  • Schwebealgen
  • Grünalgen
  • und Fadenalgen

im Teich. Der Fischbesatz in dieser künstlichen Wasserlandschaft ist im Verhältnis zu natürlichen Seen und Gewässern unverhältnismäßig hoch. Nach kurzer Zeit bilden die Exkremente der Teichfische mehr Nährstoffe, als die Teichpflanzen umwandeln können. Dies ist der Augenblick, in dem das Gleichgewicht im Gartenteich umkippt.

Manche Besitzer eines Gartenteichs machen den Fehler, Ihre Wasserpflanzen in einfache Gartenerde zu pflanzen. Das ist falsch, denn die Wasserpflanzen benötigen nährstoffarmen Sand.

Algen im Teich entstehen überdies, wenn Düngemittel und Ballaststoffe für den Rasen oder für die angrenzende Uferbepflanzung in den Teich gespült werden.

Verwelkende Teichpflanzen und Pollenflug sind Wegbereiter für alle Mikroalgen und Fadenalgen im Gartenteich.

Als wirkungsvoll bei der Bekämpfung von Algen im Teich hat sich das Einsetzen von Schwimmpflanzen bewährt. Diese Schwimmpflanzen nehmen Nährstoffe direkt aus dem Wasser auf. Besonders gut eigenen sich das Hornkraut und das Tausendblatt, wenn Sie übermäßigem Algenwuchs in Ihrem Teich vorbeugen wollen.

Um rechtzeitig die Prophylaxe gegen Algen zu starten, ist es hilfreich, schon im Herbst damit anzufangen. Wenn Sie dann Ihren Gartenteich im Frühling für die anstehende Saison vorbereiten, machen Sie mit der Bekämpfung der Algen weiter. Fischen Sie abgestorbene Reste von Pflanzen und das verbliebene Laub vom letzten Jahr aus dem Gartenteich. Das ist wichtig, weil die Verrottung dieser Pflanzen die Basis der Bildung von Algen ist. Genau das wollen sie ja verhindern. .

Vermeiden Sie übermäßiges Füttern der Teichfische und nutzen Sie möglichst wenig ballastreiches Fischfutter. Beides führt zum vermehrten Wachstum von Fadenalgen.

Natürliche Ursachen für das Veralgen

Es gibt weitere natürliche Ursachen, die zur Algenbildung im Teich führen. Insbesondere sind das die Zufuhr von

  • Ammonium,
  • Nitrat
  • und Nitrit

durch Regenwasser, das in den Teich fließt.

Beachten Sie die nötigen Schritte, um der Veralgung vorzubeugen

Um Algen wirksam zu bekämpfen, sind Schritte nötig, die Sie langfristig ausrichten. Besonders wichtig dabei ist das hinreichende Setzen von Schwimmpflanzen. Diese sind wichtig für Ihren Teich, weil sie auf natürliche Art und Wiese Ballaststoffe umwandeln. Das gilt ebenso für Schwimmblattpflanzen, die Fischen und dem Wasser im Teich Schatten zukommen lassen.

Im Alltag bewährt haben sich weiterhin immergrüne Unterwasserpflanzen. Diese sind dazu da, ganzjährig das Wasser zu reinigen, da sie Sauerstoff freisetzen. Das wirkt sehr gut gegen Fadenalgen im Gartenteich.

Zwar gibt es auch chemische Mittel, mit denen Sie Algen im Teich bekämpfen, doch ganz ehrlich: Die hier beschriebenen von der Natur gegebenen Wege sind ökologisch deutlich förderlicher. Algen-Stop aus Chemie sollten Sie nur dann in Betracht ziehen, wenn alle zuvor beschriebenen natürlichen Wege zum Bekämpfen der Algen nicht wirkungsvoll genug waren. Wenn dann auch noch die Bekämpfung von Algen mit Hilfe von Technik wie

  • Teichfiltern,
  • UV-Geräten
  • und Belüftungspumpen zur Erhöhung des Sauerstoffgehalt im Teich

nicht zum Erfolg geführt hat, müssen Sie wohl oder übel über Chemie nachdenken.

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In dem Fall denken Sie über einen Plan an Maßnahmen nach. Dazu gehört das vernünftige Planen Ihres Bestandes an Fischen im Teich. Unter Umständen müssen Sie dabei Ihren Fischbesatz neu ausrichten.

Versuchen Sie gleichzeitig, die Wasserqualität zu verbessern, indem Sie mit Gartenteichpflanzen einsetzen. Probieren Sie es mit Unterwasserpflanzen wie der Wasserpest und Schwimmpflanzen wie Hydrocley und Wasserhyazinthe. Diese Maßnahme erhöht den Gehalt an Sauerstoff im Teich und wirkt förderlich, wenn es darum geht, Schadstoffe im Wasser abzubauen.

So senken sie das Risiko, dass sich Fadenalgen im Teich entwickeln. Sie tun auf diese Art und Weise Ihren Fische einen großen Gefallen, genau wie es sich positiv auf das ökologische Gartenbiotop als Ganzes auswirkt.

Zusammenfassung – so verhindern Sie das Veralgen

Ursachen für Algen im Gartenteich

Es gibt eine ganze Reihe von ursächlichen Gegebenheiten, die zu Algen im Gartenteich führen. Dazu zählen

  • Verrottendes Laub auf dem Grund des Teichs
  • Reste von Pflanzen vermodern im Teich
  • Falsche Erde als Bodensubstrat für die Teichbepflanzung
  • Gartenerde, die vom Uferbereich in den Gartenteich gespült wurde
  • Zu viele Fische in Relation zum Volumens des Teichs
  • Mangelnde Zirkulation des Wassers
  • Sauerstoffmangel
  • Zu geringer Bestand an Wasserpflanzen
  • Durch die Sonne zu stark aufgewärmtes Wasser
  • Regenwasser mit viel Nitrat

Maßnahmen gegen Algen im Gartenteich

  • Reinigen Sie den Teich im Herbst und im Frühling und entfernen Laub mit dem Teichkescher und Schlammabsauger
  • Nehmen Sie einen anteiligen Austausch des Wassers vor
  • Wählen Sie Sand als Bodensubstrat für Seerosen und Teichpflanzen
  • Bilden Sie eine etwa 6 cm hohe Begrenzung zwischen dem Teich und dem umliegenden Garten
  • Kalkulieren Sie den passenden Fischbestand durch und berücksichtigen Sie die Vermehrung der Fische
  • Sorgen Sie durch einen Bachlauf im Garten für einen Wasseraustausch
  • Setzen Sie Teichpumpen ein
  • Bepflanzen Sie alle Teichzonen
  • Achten Sie auf das Vorhandensein von Unterwasserpflanzen
  • Nutzen Sie die Wirkung von Schwimmblattpflanzen

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